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Geschlechtsbestimmung bei Gottesanbeterinnen

Bei allen Mantidenarten lassen sich die Männchen von den Weibchen durch die Anzahl der sichtbaren Sternite (Bauchsegmente) unterscheiden

Männchen besitzen 8, Weibchen hingegen nur 6 sichtbare Sternite. Dies ist mit einer Lupe oft schon ab L3 erkennbar, ab L4/L5 wird es auch mit dem bloßen Auge sichtbar. Meist reicht es auch, nur die letzten Segment am Abodem (Bauch) zu betrachten: Ist das letzte Segment ca. so lang und breit wie die vorherigen Segmente, handelt es sich um Weibchen. Werden die letzten Segmente zunehmend kleiner und schmaler, handelt es sich um ein Männchen. Im Adultstadium besitzt jedoch auch das Männchen ein verlängertes letztes Segment.

Beispiel von Hierodula membranacea im Adultstadium:
 

Beispiel von Hierodula membranacea im Nymphenstadium (beim Männchen werden Segmente kleiner, beim Weibchen ist auch das letzte Segment noch groß und breit!):

 

Bei vielen Arten gibt es noch weitere und einfachere Möglichkeiten, die Geschlechter zu unterscheiden

Verdickte Fühler der Männchen im subadulten und adulten Stadium (z.B. bei Idolomantis diabolica, Gongylus gongylodes, Blepharopsis mendica):

Zusätzlicher kleinerer letzter Stachel am Hinterleib der Männchen ab L3/L4 (z.B. bei Idolomantis diabolica, Gongylus gongylodes, Blepharopsis mendica, Pseudocreobotra wahlbergii):

Immer noch nicht sicher mit der Bestimmung? Einfach eine Email mit Bildern an kontakt@mantidenundmehr.de schicken.. wir helfen gerne weiter!